Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Hinweis zur Sprache: In diesen AGB wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf geschlechtsneutrale Formulierungen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Ich achte die Vielfalt und Individualität meiner Kunden und setze mich für eine diskriminierungsfreie Zusammenarbeit ein.
§ 1 Geltungsbereich
1.1 Allgemeine Regelungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: AGB) gelten für alle Verträge und Geschäftsbeziehungen zwischen
Thomas Braun
(geschäftstätig als: Tommy Braun)
Einzelunternehmer
Schenkendorfstrasse 11B
04275 Leipzig
E-Mail: mail@tommybraun.de
– im Folgenden: „Auftragnehmer" oder „ich" –
und dem Kunden
– im Folgenden: „Kunde" oder „Auftraggeber" –
– gemeinsam im Folgenden: „Parteien" –
1.2 Geltungsbereich – ausschließlich für Unternehmer
Diese AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, das heißt an natürliche oder juristische Personen, rechtsfähige Personengesellschaften, juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtliche Sondervermögen, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) werden auf Basis individueller Vereinbarungen geschlossen und unterliegen nicht automatisch diesen AGB. Für solche Fälle wird gerne eine separate, auf die Verbraucherschutzvorschriften abgestimmte Vertragsgrundlage zur Verfügung gestellt.
1.3 Vorrang individueller Vereinbarungen
Alle im Zusammenhang mit dem Vertrag getroffenen Vereinbarungen zwischen den Parteien ergeben sich insbesondere aus diesen Geschäftsbedingungen und dem Angebot des Auftragnehmers. Maßgebend ist die jeweils bei Abschluss des Vertrags gültige Fassung der AGB.
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht akzeptiert, es sei denn, ihrer Einbeziehung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
1.4 Vertragssprache
Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
2.1 Meine Dienstleistungen
Vertragsgegenstand sind meine folgenden Dienstleistungen im Bereich Digitalisierung, Automatisierung und KI-Transformation:
(a) Strategische Beratung und Consulting
- Digitalisierungs- und Transformationsstrategien
- KI-Strategie und -Implementierung
- Prozessanalyse und -optimierung
- Change Management und Organisationsentwicklung
- Technologie-Beratung und Tool-Auswahl
(b) Projektmanagement und -begleitung
- Digitalisierungsprojekte
- KI-Implementierungsprojekte
- Automatisierungsprojekte
- Change-Projekte
(c) Workshops, Schulungen und Lehre
- Workshops zu Digitalisierung und KI
- Team-Schulungen und Trainings
- Vorträge und Keynotes
- Hochschullehre und akademische Begleitung
(d) Individuelle Begleitung
- 1:1 Mentoring für Führungskräfte
- Sparring für strategische Entscheidungen
- Coaching zu digitalen Themen
2.2 Leistungsbeschreibung
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der auf der Website https://tommybraun.de dargestellten Leistungsbeschreibung sowie der individuellen Vereinbarung zwischen den Parteien.
2.3 Wichtige Hinweise zur Leistungserbringung
Sofern nicht durch schriftliche Vereinbarung ausdrücklich anders vereinbart:
(a) Beratungscharakter: Die Dienstleistung umfasst individuelle Empfehlungen, Impulse und Umsetzungshilfen. Ein bestimmter Erfolg, insbesondere im werkvertraglichen Sinne, wird nicht versprochen und ist nicht Teil des Vertrags. Die Umsetzung der Inhalte und Empfehlungen liegt in der Verantwortung des Kunden.
(b) Technische Voraussetzungen: Bei Online-Formaten (Videokonferenzen, digitale Schulungen etc.) umfasst die Begleitung nicht die Bereitstellung der notwendigen Hard- und Software. Der Kunde ist selbst für die notwendige technische Ausstattung und stabile Internetverbindung verantwortlich.
(c) Keine Rechts- oder Steuerberatung: Im Rahmen der Angebote erfolgt keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Für solche Themen sollten qualifizierte Fachpersonen (Steuerberater, Rechtsanwälte etc.) hinzugezogen werden.
(d) Technologieentwicklung: Die Inhalte basieren auf dem aktuellen Stand der Technik und der beruflichen Erfahrung zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Aufgrund der schnellen Entwicklung im Bereich KI und Digitalisierung können sich Empfehlungen und Best Practices fortlaufend ändern.
§ 3 Vertragsschluss und Buchung
3.1 Angebot und Buchung
Die Darstellung der Angebote auf der Website sowie in sonstigen Kommunikationskanälen stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar. Es handelt sich um eine unverbindliche Einladung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrags abzugeben.
3.2 Buchungsprozess
Die Buchung der Dienstleistungen kann erfolgen durch:
- Direktbuchung über die Website oder Buchungsplattform
- E-Mail-Anfrage an mail@tommybraun.de
- Telefonische Vereinbarung
- Persönliche Absprache
3.3 Vertragsschluss
Der Vertrag kommt zustande durch:
- Schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung des Auftragnehmers, oder
- Beginn der Leistungserbringung mit Zustimmung des Kunden, oder
- Bei Online-Buchungen: automatische Buchungsbestätigung
Mit der Buchung wird ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags abgegeben. Das Angebot wird durch Zusendung einer Buchungsbestätigung innerhalb von 5 Werktagen angenommen.
3.4 Vertragssprache und -archivierung
Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird nicht gespeichert und ist nach Abschluss des Bestellvorgangs nicht mehr abrufbar. Es wird jedoch eine Auftragsbestätigung per E-Mail versendet.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
4.1 Allgemeine Mitwirkungspflichten
Der Kunde ist angehalten, die Leistungen aktiv durch Mitwirkung zu unterstützen. Dazu gehört insbesondere, dass alle für die Zusammenarbeit erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.
Damit bestmöglich von der Begleitung profitiert werden kann, ist es wichtig, dass Fragen gestellt und Wünsche oder Herausforderungen frühzeitig mitgeteilt werden.
4.2 Terminabsagen und -verschiebungen
Wenn an einem vereinbarten Termin nicht teilgenommen werden kann, soll spätestens 48 Stunden vorher Bescheid gegeben werden.
Ausfallpauschalen:
- Bei Absagen mit weniger als 24 Stunden Vorlauf vor dem vereinbarten Termin oder insbesondere bei Nichterscheinen ohne Absage, kann eine Ausfallpauschale von bis zu 100% der vereinbarten Vergütung berechnet werden.
- Bei Absagen zwischen 24 und 48 Stunden vor dem Termin kann eine Ausfallpauschale von bis zu 50% der vereinbarten Vergütung berechnet werden.
In beiden Fällen werden ersparte Aufwendungen sowie eine etwaige anderweitige Verwendung der freigewordenen Zeit angerechnet. Der Nachweis eines geringeren oder höheren Schadens bleibt beiden Parteien vorbehalten.
Ein Anspruch auf Ersatztermine besteht nicht, kann aber nach Verfügbarkeit und Kulanz angeboten werden.
4.3 Technische Voraussetzungen
Bei Online-Formaten ist der Kunde verantwortlich für:
- Eine stabile Internetverbindung
- Funktionsfähige Hardware (Computer, Kamera, Mikrofon)
- Aktuelle Browser und notwendige Software
- Einen ruhigen, professionellen Arbeitsplatz für die Sessions
4.4 Vertraulichkeit in Gruppenformaten
Wenn im Rahmen eines Gruppenformats Informationen über andere Teilnehmer erhalten werden, sind diese vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Der Schutz der Privatsphäre aller Teilnehmer ist ein zentrales Anliegen.
4.5 Zugang zu Systemen und Tools
Bei Projekten und Beratungen, die Zugriff auf Systeme, Tools oder Daten des Kunden erfordern, sind die notwendigen Zugänge und Berechtigungen zeitnah zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen aufgrund fehlender Zugänge gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Preise und Vergütung
Die Vergütung richtet sich nach der individuellen Vereinbarung. Die aktuell gültigen Preise und Tagessätze können auf der Website eingesehen oder bei der Angebotsanfrage erfragt werden.
Alle angegebenen Preise verstehen sich als Nettopreise zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe (derzeit 19%). Dies gilt ausschließlich für Leistungen an Unternehmer im Sinne dieser AGB.
5.2 Zahlungsbedingungen
Fälligkeit: Rechnungen sind innerhalb von 28 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht anders vereinbart.
Zahlungsarten: Die Zahlung kann erfolgen per:
- Banküberweisung (bevorzugt)
- PayPal (ggf. zzgl. Gebühren)
- Bei vereinbarten Ratenzahlungen: SEPA-Lastschrift
5.3 Abschlagszahlungen
Bei Projekten mit einer Laufzeit von mehr als einem Monat oder einem Auftragsvolumen über 5.000 EUR können Abschlagszahlungen vereinbart werden. Diese werden in der Regel wie folgt gestaltet:
- 30-50% bei Projektbeginn
- Weitere Zahlungen nach erreichten Meilensteinen
- Restzahlung bei Projektabschluss
5.4 Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet.
Die Geltendmachung weiterer Schäden sowie die Einstellung der Leistungserbringung bei erheblichem Zahlungsverzug bleiben vorbehalten.
5.5 Reise-, Übernachtungs- und Nebenkosten
Online-Formate: Die Leistungen werden überwiegend online erbracht. Es entstehen keine Reisekosten, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
Präsenzveranstaltungen: Sofern Leistungen vor Ort erbracht werden, werden folgende Kosten zusätzlich berechnet:
- Anreisekosten: Nach tatsächlichem Aufwand (Bahn 2. Klasse oder PKM-Pauschale 0,30 EUR/km)
- Übernachtungskosten: Nach tatsächlichem Aufwand (bis max. 175 EUR/Nacht)
- Verpflegungsmehraufwand: Nach gesetzlichen Pauschalen
Diese Kosten werden separat in Rechnung gestellt oder können pauschal im Angebot berücksichtigt werden.
5.6 Aufrechnung und Zurückbehaltung
Der Kunde ist nur berechtigt, mit eigenen Ansprüchen aufzurechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend zu machen, wenn die Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder anerkannt sind.
§ 6 Termine, Fristen und Leistungserbringung
6.1 Terminvereinbarungen
Terminvereinbarungen sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich (auch per E-Mail oder über Buchungsplattformen) bestätigt wurden. Es wird angestrebt, vereinbarte Termine einzuhalten.
6.2 Terminverschiebung durch den Auftragnehmer
Bei unvorhersehbaren Ereignissen (höhere Gewalt, Krankheit, technische Störungen etc.) besteht die Berechtigung, Termine zu verschieben. In diesem Fall wird schnellstmöglich ein Ersatztermin angeboten.
6.3 Leistungsfristen
Vereinbarte Leistungsfristen beginnen erst zu laufen, wenn alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Unterlagen und Zugänge vollständig vorliegen.
Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden führen zu einer angemessenen Verlängerung der vereinbarten Fristen.
6.4 Online-Leistungen
Sofern nicht anders vereinbart, finden alle Leistungen online statt (per Videokonferenz, E-Mail, Telefon etc.).
§ 7 Rücktrittsrecht
7.1 Hinweis zum Widerrufsrecht
Da diese AGB ausschließlich für Unternehmer gelten (siehe § 1.2), besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 312g BGB i.V.m. § 355 BGB. Das Widerrufsrecht gilt nur für Verbraucher.
7.2 Vorzeitige Vertragsbeendigung
Bei längerfristigen Beratungs- oder Begleitungsverträgen kann das Vertragsverhältnis von beiden Seiten mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nicht anders vereinbart.
7.3 Außerordentliche Kündigung
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
- Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen
- Schwerwiegender Verletzung der Vertraulichkeitspflicht
- Fortgesetzter Nichterfüllung von Mitwirkungspflichten trotz Abmahnung
- Vertrauensverlust, der eine weitere Zusammenarbeit unzumutbar macht
7.4 Folgen der Beendigung
Bei vorzeitiger Vertragsbeendigung sind bereits erbrachte Leistungen anteilig zu vergüten. Bereits gezahlte Beträge für noch nicht erbrachte Leistungen werden anteilig erstattet.
§ 8 Vertraulichkeit und Geheimhaltung
8.1 Umfang der Vertraulichkeitspflicht
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, technischen Informationen, Daten, Unterlagen und sonstigen vertraulichen Informationen (nachfolgend „Vertrauliche Informationen") streng vertraulich zu behandeln.
8.2 Dauer der Vertraulichkeitspflicht
Diese Verpflichtung besteht während der Vertragslaufzeit und darüber hinaus für einen Zeitraum von 3 Jahren nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
8.3 Ausnahmen
Die Geheimhaltungspflicht gilt nicht für Informationen, die:
- Bei Abschluss des Vertrags bereits allgemein bekannt oder öffentlich zugänglich waren
- Nach Abschluss des Vertrags ohne Verschulden der Parteien allgemein bekannt oder öffentlich zugänglich werden
- Aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen offengelegt werden müssen
- Mit schriftlicher Zustimmung zur Weitergabe freigegeben wurden
8.4 Weitergabe an Dritte
Eine Weitergabe vertraulicher Informationen an Dritte ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der anderen Partei gestattet. Ausgenommen sind Personen, die zur Verschwiegenheit verpflichtet sind (z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte).
§ 9 Datenschutz
9.1 Datenschutzrechtliche Bestimmungen
Es werden die geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), eingehalten.
9.2 Umgang mit personenbezogenen Daten
Details zum Umgang mit personenbezogenen Daten im Rahmen der Geschäftsbeziehung sind in der Datenschutzerklärung geregelt.
9.3 Auftragsverarbeitung
Sofern im Rahmen der Leistungserbringung Zugriff auf personenbezogene Daten erhalten wird, für die der Kunde verantwortlich ist, wird bei Bedarf ein separater Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.
§ 10 Urheberrechte und Nutzungsrechte
10.1 Geistiges Eigentum
Alle von mir erstellten Unterlagen, Konzepte, Präsentationen, Schulungsmaterialien, Analysen, Berichte und sonstigen Arbeitsergebnisse bleiben mein geistiges Eigentum und sind urheberrechtlich geschützt.
10.2 Eingeräumte Nutzungsrechte
Der Kunde erhält ein nicht-exklusives, nicht übertragbares, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht für die im Rahmen der Zusammenarbeit erstellten Unterlagen und Materialien für den vereinbarten Zweck (interne Nutzung im eigenen Unternehmen).
10.3 Einschränkungen
Die Weitergabe an Dritte außerhalb der Organisation des Kunden, die Veröffentlichung, kommerzielle Verwertung oder die Nutzung für andere als die vereinbarten Zwecke bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
10.4 Urhebernennung
Bei jeder Nutzung der Materialien ist das Urheberrecht durch entsprechende Nennung zu wahren.
10.5 Vorhandene Materialien des Kunden
Der Kunde räumt die zur Leistungserbringung notwendigen Nutzungsrechte an zur Verfügung gestellten Materialien, Daten und Informationen ein.
§ 11 Haftung und Gewährleistung
11.1 Haftungsumfang
Ich hafte für Schäden nach den gesetzlichen Bestimmungen, soweit sie auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von mir, meinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
11.2 Haftung bei leichter Fahrlässigkeit
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
11.3 Haftung für mittelbare Schäden
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden und Schäden aus Ansprüchen Dritter ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
Dies gilt nicht, soweit es sich um Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) handelt. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor.
11.4 Unberührte Haftung
Unberührt bleiben Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz sowie Haftungsansprüche für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
11.5 Beratungscharakter
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Leistungen Beratungscharakter haben. Die Umsetzung der Empfehlungen erfolgt in der eigenen Verantwortung des Kunden. Eine Haftung für den Erfolg der Umsetzung oder bestimmte Geschäftsergebnisse wird nicht übernommen.
11.6 Verjährung
Für Ansprüche wegen Sach- und Vermögensschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, beträgt die Verjährungsfrist 12 Monate ab Erbringung der Leistung.
Für Ansprüche wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
§ 12 Referenzen und Marketing
12.1 Nutzung als Referenz
Es wird angestrebt, den Kunden bzw. das Unternehmen des Kunden als Referenz nennen zu dürfen (Name, Logo, allgemeine Projektbeschreibung). Dies erfolgt jedoch nur, wenn der Kunde dem zuvor ausdrücklich zugestimmt hat (z. B. per E-Mail oder schriftlicher Vereinbarung).
Eine erteilte Zustimmung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
12.2 Detaillierte Projekt-Cases
Die Veröffentlichung detaillierter Projektinformationen, konkreter Ergebnisse oder interner Prozesse erfolgt nur mit vorheriger ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Kunden.
12.3 Widerruf der Zustimmung
Einem Widerruf der Zustimmung zur Nutzung als Referenz wird umgehend nachgekommen. Bereits veröffentlichte Referenzen werden zeitnah entfernt.
§ 13 Schlussbestimmungen
13.1 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
13.2 Änderungen der AGB
Es wird vorbehalten, diese AGB für zukünftige Verträge zu ändern oder zu ergänzen. Bestehende Verträge werden von Änderungen nicht berührt, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.
13.3 Schriftform
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie sämtliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung des Schriftformerfordernisses selbst.
Die Schriftform ist auch durch E-Mail oder andere elektronische Kommunikationsformen gewahrt.
13.4 Anwendbares Recht
Für alle Rechtsbeziehungen zwischen mir und dem Kunden gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
13.5 Gerichtsstand
Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Auftragnehmers.
§ 14 Kontakt und Ansprechpartner
Bei Fragen zu diesen AGB oder zur Vertragsabwicklung kann Kontakt aufgenommen werden:
Thomas Braun
(geschäftstätig als: Tommy Braun)
Einzelunternehmer
Schenkendorfstrasse 11B
04275 Leipzig
Telefon: +49 171 8166257
E-Mail: mail@tommybraun.de
Website: https://tommybraun.de
Stand dieser AGB
Stand: Dezember 2025